Mittwoch, 4. April 2012

Tokyo ESP #1 (Tokyopop)

Tokyo ESP #1 (Tokyopop)

Als Rinka aufwacht und sich gerade anziehen will, fällt sie aufeinmal durch den Boden und landet nur in Unterwäsche in der Wohnung des Mieters eine Etage tiefer. Völlig durcheinander ruft sie ihren Vater an. Naja sie versucht es zu mindest, aber das Handy gleitet einfach so durch ihre Hand durch. Sie kann sich also durch feste Gegenstände bewegen. Aber warum?
Bevor sie sich weiter Gedanken darüber machen kann, packt sie ein Junge am Arm und fragt sie ob sie sich nicht an den gestrigen Tag erinnern könne. Wer ist dieser Kerl und wie kommt er in ihre Wohnung? Die Fragen häufen sich und Rinka weiß einfach keine Antworten. Doch langsam beginnt sie sich zu erinnern, an die glitzernden Fische in der Luft und den fliegenden Pinguin dem sie gefolgt ist. Genau wie der Junge aus ihrer Schule der nun neben ihr steht.

Na, was hat mich geködert und bewegt einen Blick ins Innere zu riskieren? Richtig, der Pinguin!
Und es hat sich nicht nur wegen dem drolligen Kerlchen gelohnt. Die Geschichte ist wirklich großartig. Ich finde es spannend zu sehen wie ganz normale Menschen die plötzich Superheldenfähigkeiten haben damit umgehen. Da gibt es die einen die das zu ihrem Vorteil nutzen und sogar kriminell werden, und dann sind da die anderen die merken das solche Kräfte auch eine gewisse Verantwortung mit sich bringen. Die sind dann nur damit beschäftigt das Chaos derer die am Rad drehen wieder zu beseitigen und vergessen dabei manchmal das sie nach wie vor in menschlichen Körpern stecken und somit nicht unverwundbar sind. Rinka ist also nicht die Einzige die plötzlich besondere Dinge kann, sondern auch Azuma, der Junge aus ihrer Schule, und ihr Vater. Wobei das nun nur die Menschen in ihrem direkten Umfeld sind. Achja der Pinguin kann natürlich auch nicht von Natur aus fliegen.

Womit wir beim nächsten interessanten Punkt wären, nämlich das auch Tiere diese Fähigkeiten bekommen können. Die Kraft wird durch die Fische übertragen, diese dringen in den Körper ihres Ziels ein und gewähren ihm somit die Superkräfte. Auch hat nicht jeder die selben Fähigkeiten. Rinka kann sich durch Gegenstände bewegen, Azuma kann sich teleportieren und Rinkas Vater ist seit neustem ein wandelndes Magnetfeld. 

Bleibt die Frage nach dem Warum. Ich bin sehr gespannt wohin das noch führt, wie lange die Kräfte anhalten und zu welchem Zweck sie verteilt wurden.

Das Cover Artwork sowie die Zeichnungen im Inneren gefallen mir sehr gut. Außerdem sagt mir das Format sehr zu, da man bei knapp 400 Seiten ordentlich was zu lesen hat und der Spaß nicht zu schnell vorbei ist. Ich freue mich schon auf den zweiten Sammelband.

8,1 von 10 Pinguine auf dem Töpfchen

1 Kommentar:

  1. Haha, der Pinguin stiehlt wirklich immer allen anderen die Show.

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