Montag, 7. Mai 2012

Seddok, der Würger mit den Teufelskrallen (1960)

Seddok, der Würger mit den Teufelskrallen (1960)

Eine exotische Tänzerin verliert ihr Gesicht bei einem schlimmern Autounfall. Hilfe bekommt sie von einem etwas merkwürdigen Professor, der ihr Gesicht vollkommen wieder herstellen kann. Um ihre Schönheit zu erhalten muss er ihr immer wieder Mittelchen spritzen, die er aus getöteten Damen gewinnt. Doch selbst diese bemerkenswerten Taten, die er für sie begeht können ihre Liebe nicht gewinnen. Liegt vielleicht auch daran das er zudem auch noch eine Art Werwolf ist. Die Dinge spitzen sich zu als die Gatten der Getöteten und die Polizei vor seiner Tür stehen.

In der US-Version dieses italienischen Films nennt sich das Ganze Atom Age Vampire. Vampire sind aber weit und breit keine zu finden. Dafür eine Werwolf ähnliche Kreatur und eine recht auffällige Jeckyll und Hyde Kopie. Die Handlung hat so ihre netten Momente und die Dialoge sind nicht die schlimmsten. Auch die darstellerischen Leistungen von Alberto Lupo und Susanne Loret sind annehmbar. Interessant fand ich das der Film mich darauf aufmerksam gemacht hat das manche Leute die Überreste der Kriegsgeräte die bei den Atombombenangriffen auf Japan zerstört wurden teilweise als Andenken eingesteckt wurden. Strange! Davon abgesehen, handelt es sich hierbei um ein oft langatmig und qualitativ nicht gerade berauschendes Werk.

Seddok, der Würger mit den Teufelskrallen ist billiger schwarzweiß Italo-Horror mit wenigen Überraschungen und vielen Längen. Aus der akzeptablen Grundidee hat man nicht viel gemacht und letztlich nur eine Variation der Hyde Geschichte abgeliefert.

3,9 von 10 Gewächshäuser

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