Freitag, 15. Juni 2012

Kamisama Kiss #1 (Tokyopop)

Kamisama Kiss #1 (Tokyopop)

Nanami hat es echt nicht leicht, zu Hause hat sie immer Ärger mit ihrem spielsüchtigen Vater und in der Schule wird sie gemobt, weil sie oft nur Reis zum Essen dabei hat. Sie tut alles um das Geld zusammen zu halten und ihren Vater aus den Schulden raus zu hauen aber der macht weiter ohne nach zu denken. Als Nanami aus der Schule kommt ist ihr Vater einfach verschwunden und hat sie sitzen lassen. Und dann stehen auch noch zwei Männer vor der Tür die das Haus zwangsräumen wollen.

Nun ist sie auch noch obdachlos. Kurz darauf rettet sie im Park einen Mann vor einem Hund. Die Beiden kommen ins Gespräch und klagen sich gegenseitig ihr Leid. Als der Mann erfährt, dass das Mädchen kein zu hause mehr hat, schenkt er ihr kurzerhand seines. Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein ...


Unterteilt in 6 Kapitel erzählt und Julietta Suzuki hier die Geschichte von Nanami. Einem Mädchen das innerhalb eines Tages von der Obdachlosen zur Schreingöttin aufgestiegen ist. Dieser Band war schonmal recht unterhaltsam, denn Götterdiener Tomoe hält rein Gar nichts davon das er nun einem ganz normalen Mädchen dienen soll. Deswegen geraten die beiden gerne aneinander. Dabei verhalten sie sich wie kleine Kindern was man auch schon mal an den Dialogen merkt.  

Die Zeichnungen sind relativ einfach gehalten. Die Anordnung der Panel hingegen gefällt mir richtig gut, da ich finde dass die Handlung dadurch sehr schön unterstützt wird. Neben Tomoe und Nanami gibt es noch die beiden Irrlichtgeister Onikiri und Kotetsu die stets versuchen zu vermitteln und der neuen Schreingöttin helfen wo sie können. Die zwei sind echt drollig.

Was ichallerdings sehr merkwürdig finde ist wie Nanami mit dem Verschwinden ihres Vaters umgeht. Nämlich gar nicht. Sie ist kurz traurig und wütend aber auch mehr weil sie nicht weiß wo sie hin soll. Als sie das Haus von Mikage bekommt scheint plötzlich alles vergessen zu sein. Ich weiß nicht genau wie alt sie ist und auch nicht wie gut das Verhältnis zu ihrem Vater war, aber da sie noch zur Schule geht scheint sie noch jünger zu sein. Ich kann mir also nicht vorstellen das der Verlust des Hauses so viel schlimmer ist als ein Elternteil zu verlieren.
Ich bin gespannt ob sich das noch ändert im nächsten band.

7,4 von 10 unfreiwillige Küsse

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