Mittwoch, 19. September 2012

Asterix #8: Asterix bei den Briten (Egmont)

Asterix #8: Asterix bei den Briten (Egmont)

Wir schreiben das Jahr 50 vor Christus und Julius Cäsar hat das römisches stark erweitern können. Nur ein kleines Dorf in Gallien ist noch frei. In ihm leben nämlich Asterix, Obelix und noch einige andere Gallier, die durch den Zaubertrank von Miraculix wohl für immer unbesiegt bleiben werden. Auch abseits des Festlands gibt es noch freie Orte. Zum Beispiel ist da Groß Britannien, eine Insel in der einige Verwandte der gallischen Krieger leben. Na gut sie reden etwas komisch und haben merkwürdige Angewohnheiten wie heißes Wasser mit Kräutern zu trinken und das sogar mitten in der Schlacht wenn es fünf Uhr ist. Durch diese Angewohnheit konnten sie auch relativ einfach von den Legionen besiegt werden. Nur das kleine Dörfchen Kent ist noch frei. Da sie es auch bleiben wollen, schicken sie ein Hilfegesuch zu den Galliern, die natürlich sofort Asterix und Obelix auf den Weg zu ihnen schicken.

Asterix bei den Briten kann vor allem durch die, auch in der deutschen Übersetzung wirklich lustig parodierten sprachlichen Eigenheiten der Engländer amüsieren. Lustig sind ebenso die persiflierten Bräuche und Briten. Dabei bleibt es nicht nur beim Teetrinken und den eingehaltenen Ritualen, sondern auch Trinkfestigkeit, Rugby und sogar die Beatles haben einen kleinen Gastauftritt, der es allerdings nie in die Verfilmung geschafft hat.

Dem Artwork sieht man sein Alter klar an. Es sieht zwar alles hübsch aus, aber wenn man eine limitierte Neuveröffentlichung bewirbt, könnte man auch erwarten das man ein wenig restauriert. Zumindest eine Neukolorierung wäre nett gewesen, auch ansonsten könnte alles schärfer aussehen, wenn man doch schon das Cover neu macht. Das mit der Limitierung ist aber eh nicht allzu ernst zu nehmen, da es mit 100.000 Einheiten wohl genug für jeden deutschen Fan geben sollte. Ziemlich schade finde ich auch, das die Qualität des Albums nicht die beste ist. Das Cover ist selbst für ein Softcover zu weich und ist nur wenig dicker als die von den normalen Panini Heften. Auch im Innenteil ist das Papier recht grob und macht einen eher billigen Eindruck. Dafür ist der Preis dann auch nicht zu hoch, wenn euch der Band also noch fehlt bietet sich diese Veröffentlichung trotz allem an.

6,9 von 10 Obelixe mit Katern

Kommentare:

  1. Einer meiner liebsten Asterix-Bände.
    Die Qualität der Veröffentlichung hört sich nach der der normalen Hefte an. Soll an dieser jetzt außer neuem Cover und "Limitierung" irgendetwas weiteres besonders sein?

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    1. Ist halt ein neues Exklusives Cover von Albert Uderzo und dann eben strikt auf Hundertausend limitiert.

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