Dienstag, 29. Januar 2013

Black Lagoon: The second Barrage - Gesamtausgabe (2007) [Kazé]

Black Lagoon: The second Barrage - Gesamtausgabe (2007) [Kazé]

Durch ungeklärte Umstände werden in Roanapur einige Gangster auf bestialische Weise umgebracht. Hotel Moskau möchte natürlich Rache an den Tätern nehmen und versucht alles um herauszufinden wer für die Morde verantwortlich war. Um den Tätern schneller habhaft zu werden, setzt Balalaika ein hohes Kopfgeld aus. Schon bald wimmelt es in dem Ort nur so vor Kopfgeldjägern. Revy hat sich derweil mit der unausstehlichen Eda, einer der Nonnen der Church of Violence, zusammen getan. Die beiden kommen den beiden kindlichen Tätern auch bald auf die Spur und erfahren schreckliches über deren Vergangenheit. Nach diesem anstrengenden Auftrag, entspannt Revy sich zusammen mit Eda im Kloster. Bald bekommen sie aber ungewollten besuch von der Geldfälscherin Jane, die auf der Flucht vor ihren Auftraggebern ist. Im Gegenzug gegen ihre Blüten bekommt sie auch Hilfe, doch diesmal wird die ganze Lagoon Company bis aufs äußerste gefordert. Schließlich verschlägt es die Truppe sogar nach Japan, wo Rock vorsichtig einem Mädchen näher kommt.

Eigentlich kann man auf den Bezug zur zweiten Staffel alles wiederholen, was man schon zur ersten gesagt hat, nur etwas weniger überschwänglich. Vor allem im Writing ist die Fortsetzung der Madhouse (Vampire Hunter D: Bloodlust) merklich schlechter. Im zweiten Fall mit der Geldfälscherin ist dies am auffälligsten. Ein paar Folgen lang, macht so gut wie nichts Sinn. Die Handlung läuft einige male im Kreis und die Charaktere scheinen nur aus Blödheit oder purer Langeweile so zu handeln wie sie es tun. Es wird jedenfalls nicht immer klar was das gerade soll. Die anderen Aufträge sind nicht so schlimm. Der erste ist jedenfalls der allerbeste. Bei der Geldfälscherin wird’s albern und anstrengend, auch wegen den vielen Akzenten die lustig sein sollen, es aber nicht sind. Genauso im dritten Fall, bei dem es immer wieder mal mehrsprachig zugeht und scheinbar nur das Klischee erfüllt werden soll das Amerikaner nichts anderes tun als zu fluchen. Auf Dauer wird es sehr anstrengend. Da waren die Dialoge in den ersten 12 Folgen einige male besser.

Ansonsten hat sich nur bei der Gewaltdarstellung etwas geädert. Die artet nun nämlich extrem aus. Köpfe zerplatzen, Menschen verlieren die Füllung ihres Körpers und Körperteile werden wie gleich zu dutzenden von Körpern getrennt. Die Gewalt in dieser Staffel ist wirklich unfassbar maßlos, aber schon cool und meist sytlish anzusehen. Die Produktionsqualität ist dabei wieder als sehr hoch zu beschreiben. Einige der Action Szenen sehen sogar noch besser aus als in der vorherigen Staffel. Die Soundkulisse ist ebenfalls wieder richtig fett und der Intro Song im überlustigen Engrish muss einfach gefallen. Schön ist auch, dass man das Outro immer wieder mal ändert, falls es nach der jeweiligen Folge Sinn machen sollte.

Ich bin diesmal nicht ganz so begeistert und euphorisch, sehr solide Kost, die jeden Actionfanatiker warm ums Herz werden lässt ist es trotz allem im noch problemlos.

Auch die Episoden 13-24, also die gesamte zweite Staffel, kommt auf drei Discs in Slimpack Verpackung. Diese wiederum finden in einem sehr hübsch gestalteten und sehr robusten Schuber ein neues Zuhause. Die Bildqualität ist ausgezeichnet und am Ton gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Die Deutsche Synchro ist ebenso gelungen wie der O-Ton und als Bonusmaterial gibt es auf jeder Disc einen Screensaver, beziehungsweise Desktopintergrundbilder. Außerdem enthalten die DVD’s noch Trailer zu anderen Kazé Veröffentlichungen wie Gunslinger Girl, Paranoia Agent, Tenjo Tenge und Ikki Tousen.

6,9 von 10 Schweinefutterkinder

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