Freitag, 17. Februar 2017

The Legend of Zelda - Perfect Edition #3: Majora’s Mask / A Link to the Past (Tokyopop)

The Legend of Zelda - Perfect Edition #3: Majoras Mask / A Link to the Past (Tokyopop)

Majora’s Mask
Nachdem ich ja schon Ocarina of Time besprochen habe hier nun das Review zu dem Nachfolger Majora’s Mask.

Horror Kid mopst dem freundlichen Maskenverkäufer die Maske der Majora und wie es sich für so einen Mopser gehört lässt er das Klauen nicht, sondern stiehlt mit der Hilfe seiner beiden Feen Tatl und Tael auch noch die Okarina der Zeit und Links treues Ross Epona. Ungestüm wie der junge Link nun mal ist lässt er sich das natürlich nicht gefallen und verfolgt Horror Kid, tappt damit aber in seine Falle. Bevor Link sich versieht findet er sich in einer tiefen Höhle wieder und muss feststellen, dass er nun ein Deku-Junge ist. Bei seiner überstürzten Flucht vergisst Horror Kid allerdings Tatl, die jetzt ziemlich beleidigt ist und Link der jetzt über einen grünen Daumen verfügt hilft Horror Kid einzuholen. Nach einiger Zeit erreicht unser Held in seinem neuen Pflanzengewand die Stadt Clock Town in der auch der Maskenverkäufer anzutreffen ist. Er bietet Link an ihn zurück zu verwandeln wenn er die gestohlene Maske zurückbringt. Zu allem Überfluss beginnt auch noch der Mond auf die Stadt zu stürzen. Es muss schnell etwas getan werden! Als Bonus gibts obendrauf noch ein weiteres Kapitel das zeigt wie die Maske hergestellt wurde.

Was mich am meisten an der Videospielversion störte war der ständige Zeitdruck. Nie konnte ich die Welt so in Ruhe erkundschaften wie ich es in Spielen gerne tue. Das Problem hat man beim lesen eines Mangas ja glücklicherweise nicht. Also konnte ich mich jetzt zum ersten mal ins Bett lümmeln und ganz entspannt Majora‘s Mask genießen. Das Artwork hat im Vergleich zum Vorgänger ordentlich zugelegt. Die Action kommt auch besser rüber und die Monster Designs sind megasüß. Der Humor hat hier für mich auch viel besser funktioniert, selbst die Lautmalereien sind nicht mehr so störend. Sehr gelungene Umsetzung einer nicht leicht umsetzbaren Story!

A Link to the Past

Link bekommt die Aufgabe die finsteren Pläne des bösen Magiers Agahnim. Dazu muss er die Prinzessin Zelda retten, das Tri-Force vereinen und so das Meisterschwert erlangen und ganz nebenbei das Königreich Hyrule retten. Ein normaler Tag im Leben des Jungen mit dem grünen Strampelanzug.

„A Link to the Past“ ist nicht nur einer der größten Spieleklassiker des SNES und gleichzeitig der gesamten 16-Bit Zeit, sondern zugleich auch einer der simpelsten möglichen Fantasy Geschichten. Prinzessinnen werden gerettet, Monster mit Schwertern verhauen, es gibt ein dunkles Alternativuniversum und natürlich noch etwas Humor oben drauf. Simpel, aber funktioniert und auch als Manga hat diese Geschichte ihre Reize noch nicht verloren. Dazu kommt in dieser Mangadaption noch ein mitreißendes und vor allem niedliches Artwork, dass dennoch den Charme des Super Nintendo Games einfangen kann. Gute Umsetzung, Tipp für alle Fans der Games, aber auch für Leser*innen von Fantasy Manga geeignet.

In der Perfect Edition sind die beiden vorher einzeln veröffentlichten Geschichten enthalten. Dazu gibt es noch ein wenig Bonusmaterial und eine Postkarte dazu. Neu sind ebenfalls einige Farbseiten und zudem kommt diese Version im größeren Taschenbuchformat.

7,4 von 10 putzige Tierchen

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